Deine Lust geht flöten – Stress als Lustkiller

Ein klassisches Anzeichen für eine hormonelle Störung ist eine niedrige Libido. Zum Beispiel kann regelmäßiges sehr intensives Training dazu führen, dass man keine Lust mehr verspürt. Durch das ständige ans Limit bringen, des eigenen Körpers, steigt der Stresspegel stark an. Durch die Cortisol Ausschüttung wird  das Hormon Progesteron, welches für die Libido verantwortlich ist, gehemmt. Bei Männern führt der erhöhte Cortisolspiegel dazu, dass der Testosteronspiegel sinkt. Das typische Männerhormon steuert die Lust des Mannes und kann ebenfalls zur Flaute im Schlafzimmer führen.

Was können wir tun, damit die schönste Sache der Welt wieder Spaß macht? Stress Reduktion.

Aktuell liegt es im Trend den Körper beim Sport dauernd an seine Grenzen zu bringen. Um unsere Hormonbalance zu sichern, sollten wir es langsamer angehen lassen und uns mehr Entspannungsmomente gönnen.  Wie erkennen wir, dass wir zuviel trainieren? Grundsätzlich sollte uns Sport guttun und uns zu mehr Energie verhelfen. Fühlen wir uns aber ständig müde und ausgelaugt und haben das Gefühl  im Training nicht voranzukommen, kann das ein Zeichen für Übertraining sein. Öfters mal einen Ruhetag einbauen und lockere Einheiten wie etwas Yoga oder Wandern in die Trainingsroutine mit aufnehmen.

Aber nicht nur körperlicher Stress durch Sport hemmt die Libido. Auch ein vollgepackter Arbeitstag, der uns auch am Abend nicht zur Ruhe kommen lässt, ist schlecht für unser Sexualleben. In diesem Fall sollte man versuchen sich eine entspannende Routine für den Abend zurecht zu legen, indem man bewusst das Smartphone und den PC mindestens eine Stunde vor dem schlafen gehen ausmacht. Auch weniger Kaffee über den Tag verteilt, meditieren oder ein entspannendes heißes Bad fördern den Schlaf und helfen dabei den Stress zu reduzieren.

Wer sich öfters Ruhepausen gönnt und sich entspannt bekommt auch ganz schnell wieder Lust auf den Partner. Versprochen! 🙂

 

Die Hose zwickt – Östrogenspiegel ist zu hoch

Fast jede Frau kennt es. Wenn man ein bisschen zulegt, dann meistens an den Hüften.  Dort fühlt sich Körperfett bei Frauen besonders wohl. Wenn die paar extra Kilos aber scheinbar auf unerklärliche Weise auf  die Hüften wander, kann das ein Anzeichen für einen erhöhten Östrogenspiegel sein.

Östrogen ist das wichtigste weibliche Sexualhormon

Das erhöte Östrogen führt dazu, dass die Monatsblutung stärker ausfällt, die Brüste sehr empfindlich sind und auch PMS (Premenstruale Symptome) verstärkt wahrgenommen werden.  Was kann man also gegen die überhöhte Östrogenproduktion tun?

Unsere Entgiftungsorgane Leber und Darm haben einen wesentlichen Einfluss auf unseren Stoffwechsel.  Daher ist es wichtig, diese bei Ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen. Für einen gesunden Darm ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst sehr wichtig. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder ungesüßten Tees  sind hier sinnvoll. Für unser Verdauungsorgan spielen Darmbakterien eine wesentliche Rolle. Um die guten Bakterien zu versorgen, sind fermentierte Lebensmittel  wie Sauerkraut eine tolle Möglichkeit.

Deine Leber kannst du mit Gemüse unterstützen, das reich an Senfölen ist. Die krebsbekämpfenden Substanzen findet man in den Kreuzblütler Gemüse wie Brokkoli, verschiedenen Kohlsorten oder Rettich. Die enthaltene Stoffe unterstützen die Leber bei der Entgiftung und bei der Ausscheidung von überschüssigem Östrogen.

 

Bad Hair Day ist Alltag – Die Schilddrüse ist im Schlafmodus

Deine Schilddrüse ist der Antriebsmotor für deine gesamte Gesundheit. Wenn es in deinem Körper zu Ungleichgewicht kommt, ist die Schilddrüse sofort da um ihre Aktivität daran anzupassen. Je nachdem welche Störungen es in deinem System gibt, arbeitet deine Schilddrüse mal mehr, mal weniger.  Wenn deine Schilddrüse voll funktioniert, dann fühlst du dich auch gesund.

Viele Menschen, vor allem Frauen kennen das, sie haben ständig kalte Hände und Füße. Wenn wir zusätzlich noch mit sehr trockener Haut (nicht nur im Winter) zu kämpfen haben, unsere Haare scheinbar immer dünner und fahler werden, dann könnte das ein Zeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Hinzukommen noch Anzeichen wie unregelmäßiger Stuhlgang (ja, das Thema muss ich hier einfach ansprechen! :-)) und das Gefühl von ständiger Mattheit.

Nachdem die Schilddrüse ja wie ein Motor in unserem Körper funktioniert, hängen sämtliche körperliche Funktionen in irgendeiner Art und Weise damit zusammen. Wenn der Motor dann herunterfährt, läuft eben das gesamte Getriebe langsamer.

Wie kommt es dazu? Wie bei vielen Hormonen in dieser Liste spielt Stress wieder eine große Rolle. Cortisol hemmt die Produktion des Schilddrüsenhormons T4. Dieses Hormon wird wiederum außerhalb der Schilddrüse in das Hormon T3 umgewandelt. T4 ist quasi eine Vorstufe zum T3 Hormon, welches das wirksame Schilddrüsenhormon ist und für den Stoffwechsel, die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems, das Verdauungssystem und das Wachstum zuständig.

Außerdem führt Cortisol dazu, dass die Umwandlung des ursprünglichen T4 Hormons in das aktive T3 gestört wird. Dadurch produziert die Schilddrüse zwar ausreichend Hormone, diese werden aber nicht umgewandelt und dein Körper nutzt diese nicht effektiv.

Wie kann man die Schilddrüse unterstützen?

Um die Schilddrüse zu unterstützen und so den Stoffwechsel zu fördern, dafür zu sorgen , dass das  Energielevel hoch ist und die Hirnfunktion intakt, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Stress zu reduzieren ist der Anfang. Mehr auf die Ernährung zu achten, Zucker und Koffein zu reduzieren sind erste Schritte in die richtige Richtung. Wenn man sich generell nicht wohl fühlt und das Gefühl hat, der Körper läuft auf Sparflamm,e ist es jedenfalls ratsam seine Schilddrüse  von einem Arzt untersuchen zu lassen, und so Klarheit über die aktuelle Situation zu bekommen.

Grundsätzlich ist eine Störung der Schilddrüse kein Weltungergang, sollte jedoch professionell behandelt werden um sich gesund und energiegeladen dem Alltag stellen zu können.

 

Ständig mies gelaunt – Zucker macht schlechte Laune

Der Zuckerkonsum hat in den letzten 50 Jahren drastisch zugenommen. Jährlich steigen die Zahlen von Diabetes Kranken. Was viele noch nicht wissen, dass auch Depressionen stark mit dem Blutzuckerspiegel zusammenhängen.

Ein erhöhter Blutzucker- und Insulinspiegel kann Depressionen fördern, diese können zu Diabetes führen und diesen verschlimmern.

Wenn man ständig schlecht gelaunt  ist, Stimmungsschwankungen hat oder sogar depressiv gestimmt ist, ohne wirklich einen Grund dafür zu haben, sollte man sich Gedanken über den Zuckerkonsum machen . Den Blutzucker reduzieren und dadurch den Insulinspielgel stabil zu halten, ist ein wesentlicher Teil um diesen ernsthaften Erkrankungen entgegenzuwirken.

Es gibt noch viele weitere Gründe, warum Hormone aus dem Gleichgewicht geraten können, jedoch können in den meisten Fällen die kleinen Veränderungen, die ich hier angeführt habe, bereits viele Symptome und Gesundheitsprobleme regulieren.

Ein gesunder und ausgewogener Lebensstil mit der richtigen Ernährung, ausreichend Bewegung und den notwendigen Ruhephasen sind die wesentlichen Pfeiler für unserer Gesundheit.

Disclaimer:

Wie immer möchte ich darauf hinweisen, dass alle Informationen auf Basis meiner eigenen Erfahrungen und zahlreicher Recherchen basieren und keine medizinische Beratung in irgendeiner Weise ersetzen können. Diese Artikel dienen ausschließlich Informationszwecken und sind nicht als Therapie zu sehen.

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