Ayurveda und Stress – Finde deine Balance trotz stressigem Alltag!

Im Ayurveda wird Stress als eine schädliche Energie angesehen, welche die Doshas aus dem Gleichgewicht bringt. Diese negative Energie laugt uns aus und verbraucht unsere Lebenskräfte. Dadurch entstehen oft physische und mentale Störungen.

Wir müssen uns einen Energiebuffer schaffen.

Um uns gesund und energiegeladen zu fühlen, benötigen wir ein Gleichgewicht zwischen verbrauchender Energie und aufbauender Energie.

Hast du schon mal von positivem Stress gehört? Diese Situationen in denen wir zwar unter Druck stehen uns aber trotzdem beflügelt und voller Tatendrang fühlen. Diese Situationen sind zwar sehr intensiv, geben uns aber mehr Energie als sie uns rauben. Bei negativem Stress fühlen wir uns müde, ausgelaugt und wissen nicht wo uns der Kopf steht. Kurzfristig können wir sehr gut mit diesen Stresssituationen umgehen. Das ist quasi unser tiefer Überlebensreflex.

Da du im Alltag Stress nicht vermeiden kannst, ist es ab heute deine oberste Priorität deine Energiespeicher aufzufüllen.

Wie kannst du deine Energiequellen auffüllen?
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Sonne tanken so oft wie möglich
  • ausreichend Schlaf
  • regelmäßige Bewegung um den Stoffwechsel anzuregen, Verspannungen abzubauen
  • ausreichend Trinken und auf eine saisonale und regionale Ernährungsweise achten
  • Soziale Kontakte pflegen, die mich positiv beeinflussen. Das bedeutet auch zu Menschen nein sagen, die mir nicht gut tun.
  • Sanfte regelmäßige Entgiftung auf körperlicher und emotionaler Ebene
  • Ayurvedische Morgenroutine mit Zungenschaben, Ölziehen & Co.
  • Regelmäßiger Rückzug, bei sich selbst sein. Meditieren oder ein Spaziergang alleine.
Die Stresstypen im Ayurveda

Jeder von uns geht unterschiedlich mit Stress um. Du warst bestimmt schon mal in der Situation wo du dir gedacht hast, wie kann der oder diejenige nur so ruhig bleiben. Im Grunde ist jede Situation neutral. Erst wie wir diese aufgrund unserer Erfahrungen bewerten, macht sie zu einer positiven oder negativen Situation.

Wie wir eine Situation bewerten ist wesentlich.

Im Ayurveda spielt die Konstitution, das Dosha eine wesentliche Rolle beim Umgang mit Stress. Finde heraus welcher Stresstyp du bist und nutze die Tipps um im Alltag besser damit klar zu kommen.

Pitta-Stresstyp

Pitta-Typen sind Macher. Zielstrebig wird alles angepackt und durchgezogen. Stress entsteht hier oft aus eigenem Druck. Das erhöht diese starke Pitta Energie. Durch Leistungs- und Wettbewerbsgedanken entsteht oft der Hang zu Perfektionismus.

  • Greifst du gerne zu Kaffee oder anderen Helferlein um Leistungsfähig zu bleiben?
  • Bist du oft Ungeduldig und reagierst sehr unmutig auf Kritik?
  • Hast du das Gefühl ein dünnes Nervenkostüm zu haben?
  • Neigst du zu emotionalen Ausbrüchen?
  • Hast du regelmäßig Herz-Kreislaufbeschwerden?
  • Leidest du oft an Sodbrennen oder Magenproblemen?
  • Bekommst du unreine Haut wenn du dich gestresst fühlst?

Wenn du dich in diesen Fragen wiederfindest, dann gehörst du zu den Pitta Stresstypen.

Maßnahmen um als Pitta dem Stress die kalte Schulter zu zeigen

  • Iss  regelmässige Mahlzeiten
  • Vermeide stark gewürzte und scharfe Speisen
  • Verzichte auf stimulierende Substanzen wie Alkohol, Nikotin und Kaffee (Anleitung zum Kaffee reduzieren)
  • Versuche beim Sport Wettbewerbsgedanken loszuwerden
  • Lege bewusste Pausen ein und versuche beruhigende Atemübungen oder Meditation in deinen Alltag einzubauen.
  • Kühlende Massagen mit Kokosöl bringen dich runter
  • Versuche öfter Pitta reduzierende Lebensmittel einzubauen

Vata-Stresstyp

Bei Vata zeigt sich Stress  zunächst oft als  Energiebooster. Man ist Feuer und Flamme für etwas. Die Begeisterung für neue Projekte ist riesig und man stürzt sich voll hinein. Mit der Zeit fühlt man sich aber ausgelaugt. Die Begeisterung schwindet und man wird müde.Vata-Typen fällt es besonders schwer dann eine Pause einzulegen. Dadurch können oft schon Kleinigkeiten dazu führen, dass man komplett aus dem Gleichgewicht kommt.

  • Bist du oft unkonzentriert, nervös oder unruhig?
  • Plagen dich Ängste und Unsicherheitsgedanken?
  • Bist du sehr Sprunghaft was deine Entscheidungen betrfft?
  • Hast du nervöse Angewohnheiten wie Nägelkauen, Finger und Fusswackeln etc.?
    Wird deine Verdauung unregelmäßig und du neigst zu VErstopfung?
  • Kannst du schlecht schlafen?
  • Vergisst du aufs Essen und verlierst an Gewicht?

So nimmst du als Vata dem Stress den Wind aus den Segeln:

  • regelmässige und langsame Mahlzeiten
  • Ruhe,Routinen und Stabilität
  • bewusster Tages-Nacht-Rhythmus
  • erdende Tätigkeiten, die Stabilität vermitteln (Spaziergänge, Handarbeit, Schwimmen)
  • ausgleichende Yogahaltungen
  • Vermeide zu viele äußere Reize & Reizüberflutung
  • warme Ölmassagen

Kapha-Stresstyp

Kapha und Stress? Da benötigt es schon Einiges. Der Kapha-Typ ist auf Grund seiner Grundkonstitution der Typ, welcher vor allem chronischem Stress gegenüber am resistentesten ist. Er ist meist sehr strukturiert, geerdet und geduldig. Kapah-Typen lieben regelmässige Tagesabläufe, sind gründlich und benötigen nicht unbedingt ständig Herausforderungen. Kapha Typen geraten zudem nicht zu schnell in Hektik und lassen sich nicht so leicht unter Druck setzen.

Natürlich kann aber auch der Kapha-Typ in einen chronischen Stresszustand geraten.

  • Fühlst du dich innerlich gehemmt?
  • Bist du weniger aktiv und fühlst dich antriebslos oder sogar lethargisch?
  • Du bist gerne für dich und ziehst dich immer mehr zurück?
  • Befindest du dich in einer Art Schockstarre? (!!!) Vorsicht. Dies kann sich in eine Depression entwickeln.
  • Nimmst du in letzter Zeit immer mehr an Gewicht zu?
  • Hast du öfters Heißhungerattacken und Essanfälle?
  • Leidest du an chronischen Verschleimungen? Ständiger Schnupfen oder ähnliches.
  • Du hast Wassereinlagerungen und fettige, unreine Haut?

Werde als Kapha aktiv gegen Stress:

  • leichte Speisen, ggf. Entlastungs- oder Fastentage
  • Gewichtsabnahme & Geweberegeneration
  • Entschlacken und Entgiften
  • Wärme
  • Stoffwechselanregen durch aktivierende Massagen
  • viel Bewegung und Aktivität
  • aktivierendes Yoga
  • Stoffwechselstimulierende Atemübungen

Nachdem du jetzt weißt, welcher Stresstyp du bist und wie du deinen Alltag gestalten kannst um dein Stresslevel etwas zu reduzieren, hoffe ich du kannst die “stressige” Jahresanfangsphase etwas ruhiger und in Balance angehen!

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