Wenn es um´s Frühstück geht, bin ich ein absoluter Fan von warmen Frühstücksrezepten. Aber vor allem wenn es draußen wärmer wird,  starte ich gerne  mit einer frischen (grünen) Smoothie Bowl in den Tag. Dieses Rezept zeigt dir wie es geht.

Smoothie Bowls haben gegenüber der Trinkvariante den Vorteil, dass man das Gefühl hat etwas zu kauen und zu essen. Dadurch lässt man sich automatisch mehr Zeit, fühlt  sich gesättigt und bekommt nicht wieder so schnell Hunger.

Persönlich bin ich außerdem kein Fan von reinen Obst Smoothies. Der Zuckergehalt (ja, auch Fruchtzucker ist eine Zuckerart) ist enorm, und ist teilweise höher als der von Limo. Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchtet, dem würde ich raten, den Smoothie mit Wasser zu verdünnen.

Gemüse als Basis für den absoluten Gesundheitsboost

Ich genieße Smoothie Bowls als volle Mahlzeit und lege daher auch Wert darauf, dass eine Portion sämtliche Nährstoffe enthält, die ich brauche. Dazu gehören neben Kohlenhydraten auch gesundes Fett und Protein.

Da es bei der Zusammenstellung eines gesunden Smoothies unzählige Möglichkeiten gibt, möchte ich euch heute eine kleine Formel mitgeben, mit der ihr gesunde, erfrischende Smoothies ganz nach euren Wünschen zusammenstellen könnt.

Einfache Zubereitung der Smoothie Bowl
  • 1 Mixer
  • Im Notfall geht auch ein Pürrierstab wenn ihr nichts anderes zur Hand habt. In diesem Fall wird die Konsistenz aber nicht ganz so cremig werden.
  • Das 1×1 der Smoothie Bowl

Schritt 1: 1 Tasse Grünzeug

Die Basis für einen gesunden Smoothie ist Gemüse und Grünzeug. Um dem Smoothie einen Gesundheitsbooster zu verleihen, gebe ich mind. 1 Tasse Grünes dazu. Ich persönlich nehme mittlerweile mehr Grünzeug als Obst, da ich den Smoothie nicht so süß mag. Für Anfänger reicht aber 1 Tasse gut aus. Für den Anfang empfehle ich jungen Blattspinat, da man diesen geschmacklich kaum wahrnimmt. Für Fortgeschrittene eignet sich dann jegliches grüne Blattgemüse. Optional füge ich noch ½  geschälte Salatgurke und 1 Stange Sellerie dazu. Das gibt dem Smoothie noch mehr Volumen.

Tipp: Für eine cremigere Konstistenz eignet sich ein kleines Stück rohe Zucchini. Geschmacklich nimmt man diese nicht wahr – versprochen.

Schritt 2: 1 Tasse Obst

Für den Geschmack und zusätzliche Vitamine darf Obst natürlich nicht fehlen. Nehmt am besten 1 – 1,5 Tassen Obst (je nachdem wie süß ihr es möchtet). Ich bevorzuge gefrorenes Obst, das es den Smoothie besonders erfrischend und cremig macht. Es klappt aber natürlich auch mit frischem Obst.

Greift je nach Saison zu Pfirsichen, Marillen, Erdbeeren, Himbeeren. Aber auch Bananen, Mangos oder Ananas eignen sich hervorragend.

Tipp: wenn ihr eine besonders schöne Farbe in eurem grünen Smoothie möchtet, dann nehmt am besten gelbe Obstsorten, da bei dunklen Beeren die Farbe etwas bräunlich wird.

Schritt 3: Proteine

Damit der Smoothie auch satt hält, ist es wichtig ein paar Proteine mit einzubauen. Ich nehme hier gerne 2-3 EL Haferflocken, Hirseflocken oder auch etwas Sojaghurt.

Schritt 4: gesundes Fett

Bei keiner ausgewogenen Mahlzeit dürfen gesunde Fette fehlen. Hier reichen schon 1 -2 TL Leinsamen, Chiasamen, ungesüßtes Nussmus (Mandelmus, Cashewmus, Erdnussbutter), oder 1 EL Nüsse im Ganzen. Für alle die auf Nüsse allergisch sind, oder diese nicht mögen eignet sich auch ¼ reife Avocado hervorragend.

Die Fette können je nach Lust und Laune direkt mitgemixt werden oder kommen als Topping auf die Bowl.

Schritt 5: Flüssigkeit

Ich empfehle Wasser, Pflanzenmilch oder Nussmilch. Kuhmilch ist nicht zu empfehlen, da diese in Kombination mit Obst sehr schwer verdaulich ist. (Hier gibts mehr dazu.)

Mix it, baby!

Jetzt mixen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, in eine Schüssel geben und nach Belieben dekorieren.

Meine Favoriten sind  Amaranthpops, Quinoapops, gerösteter Buchweizen, Kerne, Kokosflocken oder was auch immer ich gerade zur Hand habe. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Damit wünsche ich euch einen tollen Start in den Tag!

Gut zu wissen:

Fruchtzucker

Smoothies sind eine tolle Möglichkeit um die tägliche Portion Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Aber man sollte berücksichtigen, dass in einem Smoothie viel mehr Obst drinnen steckt als man im Ganzen essen würde. Daher empfehle ich eher sparsam mit dem Obst umzugehen und den Smoothie eher mit Grünzeug wie Blattspinat, Vogerlsalat, Salatgurke etc. zu füllen. Dadurch nimmt man nicht zuviel Fruchtzucker zu sich. Wenn man sich für eine süße Frucht entscheidet, reichen oft ein paar kleine Stückchen und man muss nicht die ganze Banane, Mango etc. in den Smoothie mixen. Einfach zwischendurch mal probieren ob es vielleicht schon süß genug ist.

Pflanzliche Milchalternativen

Die Auswahl an pflanzlichen Milchalternativen ist mittlerweile riesig. Dennoch sind oftmals viele unnötige Zusatzstoffe wie Zucker dabei. Hier heißt es einfach Etikett lesen und  probieren was einem schmeckt. Für Anfänger würde ich Haferdrink oder Sojadrink empfehlen.

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