Goldene Milch oder auch als Kurkuma Latte bekannt, hat sich bereits im letzten Jahr zum In-Getränk entwickelt.

Den meisten von uns als Gewürz in der indischen Küche bekannt, besticht die Knolle aber nicht nur mit ihrer goldigen Farbe. Kurkuma stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und reinigend auf den Körper. Um einen langen Tag zu überstehen, ist ein Kurkuma Latte die perfekte koffeinfreie Alternative und beugt zudem Heißhunger Gelüsten vor.

Ran an den Kochtopf und Kurkuma Milch selber machen

Kurkuma wirkt entzündungshemmend und reinigend.

Für die Zubereitung benötigen wir

  • 350 ml Pflanzenmilch deiner Wahl (natürlich kann man auch Kuhmilch nehmen, diese wird im Ayurveda aber nicht unbedingt empfohlen)
  • 1 EL Kurkumapulver
  • 1 Stück Ingwer (ca. 1,5 cm)
  • 1  TL Zimt
  • 1 Zimtstange
  • 4 Sternanis
  • 1 TL Muskatnuss
  • 10 Nelken
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer (nur so kann der Körper Kurkuma optimal aufnehmen!)
  • 1-2 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 TL Ghee (um Vata auszugleichen)

 

Und so geht´s

Pflanzenmilch erhitzen und Kurkuma, sowie das Süßungsmittel dazu geben und verrühren. Anschließend die Gewürze dazugeben. Ingwer reiben und ebenfalls dazu geben. Das ganze ca. 5 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Anschließend absieben und heiß genießen!

Tipp: Ich nehme am liebsten Haferdrink für die Zubereitung. Der leicht süßliche Geschmack reicht für mich meisten aus und ich benötige kein zusätzliches Süßungsmittel mehr!

 

Gut zu Wissen

Die Gelbwurz Kurkuma stammt aus Südasien. Bereits im Mittelalter fand Kurkuma den Weg nach Europa. Sie soll gegen Krebs vorbeugen und auch beim Abnehmen und Entgiften helfen.

Kurkuma enthält neben Vitamin C auch Mineralstoffe wie Kalzium, eisen, Kalium, Mangan, Natrium, Kupfer, Zink und Magnesium. Eine echte Wunderwaffe.  Dem Stoff Kurkumin, der bei regelmäßigem Verzehr eine antidepressive Wirkung erzielt, verdankt die Wurzel die gelbe Farbe.

Kurkuma wirkt entzündungshemmend im Magen-Darm Bereich, bei Rheuma und Arthrose, Hauterkrankungen und – ausschlägen sowie Schuppenflechte. Die antiseptische Wirkung unterstützt bei der Heilung von Verbrennungen, Insektenstichen und schützt vor Infektionen.

Außerdem besitzt Kurkuma die Fähigkeit die Anhäufung von Proteinfragmenten im Gehrin zu verhindern, die zu Alzheimer führen können.

Damit der Körper die Inhaltsstoffe der Gelbwurz optimal aufnehmen kann, sollte Kurkuma immer mit etwas schwarzem Pfeffer,  etwas Öl oder mit Nahrungsmitteln, die Quercetin enthalten aufgenommen werden. (Dunkelrotes, blaues oder lilafarbenes Obst oder Gemüse, grüner Tee)

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