Kombucha ist zurzeit DAS Trendgetränk. Obwohl in den heimischen Supermärkten der „echte Kombucha“ (ich spreche hier nicht von irgendwelchen Wellnessgetränken mit vielfältigen Geschmacksrichtungen) noch sehr rar gesät ist. Doch der Trend aus den USA schwappt auch langsam nach Europa über. Kein Wunder, bei so vielen gesundheitlichen Vorteilen.

Das fermentierte Teegetränk ist eine eiskalt genossen eine tolle Erfrischung mit dem großen Plus an Superkraft.

Probiotika für den Darm  – Kombucha für das Verdauungsfeuer 

Diese wirken sich positiv auf eine gesunde Darmflora aus und fördern damit die Verdauungsgesundheit.  Der Kombucha wird mit einer SCOBY (Symbiose Kultur von Bakterien und Hefe) fermentiert. Dadurch bilden sich gesunde Bakterien im Kombucha. Diese unterstützund unsere Verdauung.  Wir können mehr Nährstoffe  absorbieren und gleichzeitig auch gegen schädliche Bakterien im Körper ankämpfen. Sollte die Verdauung zu Beginn etwas verrückt spielen, keine Sorge. Der Darm muss sich erst an die vielen guten Mitbewohner gewöhnen!

Kombucha ist ein wahres Supergetränk

Vitamine B12 Lieferant

Kombucha enthält Vitamine und Enzyme, die unsere Körper für ein gesundes Immunsystem benötigt. Mit einem Glas Kombucha kann man  bis zu 20% der empfohlenen Tagesmenge für Erwachsene zu sich nehmen.Vor allem wenn man sich vegan ernährt ist der Vitamin B12 Haushalt oftmals etwas kritisch, da es vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten ist. Mit einem Glas Kombucha ist man also auf dem richtigen Weg.

Wofür benötigen wir Vitamin B12?

  • Essentiell  für gesunde Haut, Haare und Nägel
  • Hilft Kohlenhydrate in Glukose umzuwandeln
  • Hilft das Nervensystem zu regulieren
  • Hilft den Cholesterinspiegel zu verbessern
  • Wirkt      gegen hohen Blutdruck und mindert das Risiko eines Schlaganfalles

 

Glucosamin gegen Kopfschmerzen

Kombucha ist eine hervorragende Glucosaminequelle. Glucosamin ist schmerzlindernd, entzündungshemmend und wird vor allem gegen Gelenksschmerzen. Außerdem wirkt es gegen Migräne Kopfschmerzen. Wer sich bislang noch dagegen gesträubt hat das Teegetränk zu probieren, sollte es spätestens jetzt tun.

Wie erkenne ich echten Kombucha?

In Europa gibt es noch keine Vorgaben, wie Kombucha hergestellt werden muss. Anders ist das in den USA. Um trotzdem sicher zu stellen, dass man den echten Kombucha kauft gibt es hier ein paar Tipps worauf man achten sollte.

Rohkostqualität – Kombucha darf nicht pasteurisiert werden, ansonsten verliert er seine positiven Eigenschaften. Durch das Erhitzen sterben die guten Bakterien und Enzyme ab. Was bleibt ist ein süßes Teemixgetränk.

Bio Qualität – für die Herstellung von Kombucha wird Tee benötigt. Um sicher zu gehen, dass dieser keine Pestizide enthält sollte man auf ein BIO Siegel achten.

Zuckergehalt –der Kombucha Pilz lebt vom Zucker und daher wird dieser für die Herstellung benötigt. Die Säuren die im echten Kombucha entstehen wirken aber regulierend auf den Blutzuckerspiegel und nehmen dem zugefügten Zucker die negative Wirkung. Außerdem solle am Ende der Kombucha Herstellung der Zuckergehalt nicht 7g/100ml überschreiten.

Verpackung – damit die Mikroorganismen im Kombucha erhalten bleiben, müssen diese vor Licht geschützt aufbewahrt werden. Dunkle Glasflaschen eignen sich hierfür am besten. Wenn Kombucha Getränke in hellen Plastikflaschen ungekühlt im Regal stehen, kann man davon ausgehen, dass es sich um keinen echten Kombucha handelt.

Kombucha selber machen ist ganz einfach.

Um das zu vermeiden gibt es eine einfach Lösung.

 

Kombucha selber machen
  • 2 Liter Wasser
  • 16g Tee (Schwarztee, Grüntee, Roiboos Tee)
  • 6 – 8 EL Rohrzucker (je mehr Zucker, desto besser kann der Pilz wachsen und desto säuerlich kann das Endprodukt werden.

Tee kochen. Eine Mischung aus Schwarzee und Roiboos Tee eignet sich besonders gut. Den Tee maximal 8 Minuten ziehen lassen und danach den Zucker dazu geben. Den gesüßten Tee nun auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Das ist besonders wichtig, denn die Kombuchakultur verträgt keine Hitze.

Jetzt die Flüssigkeit in ein große Gefäß geben. Nun kommt der wichtigste Teil. Die Flüssigkeit wird nun geimpft. Das heißt der Kombuchapilz wird in die Flüssigkeit gelegt. Dieser Vorgang ist nur notwendig, wenn du das erste Mal Kombucha ansetzt später kannst du dafür die bereits vorhandene Kombucha Flüssigkeit verwenden.

Nun das Gefäß luftdurchlässig verschließen. Am besten mit einem Geschirrtuch abdecken. Dann das Gefäß an einen warmen (21- 25 °C) ruhigen Ort stellen. Vorsicht: eine zu grelle Beleuchtung vermeiden!

Dann heißt es warten. (Es lohnt sich :-))

Nach etwa 7 Tagen kannst du das erste Mal probieren, ob dir der Kombucha schon sauer genug ist. Ansonsten noch ein paar Tage stehen lassen. Dann die Flüßigkeit in Flaschen füllen und noch ein bis zwei Tage bei Raumtemperatur stehen lassen, damit sich Kohlensäure bilden kann. Dann die Flaschen kalt stellen und genießen.

Einen Teil der Flüssigkeit kannst du aufbewahren und für die nächste Runde verwenden.

Kombucha schmeckt besonders lecker wenn er eisgekühlt ist. Ein paar Eiswürfel und ein Schuss Zitrone runden den Geschmack noch ab. Du kannst aber auch ein paar Beeren hineingeben oder mit anderen Geschmacksrichtungen experimentieren.

Gut zu Wissen

Für Personen mit Fruktoseintoleranz  empfiehlt es sich Reissüße anstelle von Haushaltszucker zu verwenden. Fruktose kommt nicht nur in Obst vor, sondern auch im Haushaltszucker (50% Fruktose, 50 % Glukose). Sogar die überall als gesunde Zuckeralternative angebotenen Dicksäfte wie Agavendicksaft, Dattelsirup oder Apfelsirup oder Kokosblütenzucker sind reich an Fruchtzucker. Auch Honig hat bis zu 40 % Fruktose enthalten. Fruktosearm sind  hingegen Reissirup (ebenso Reissüße, Reismalzsirup genannt), Gerstenmalzsirup oder Yaconsirup.

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