Im Sommer mag ich es gerne, morgens eine Smoothie Bowl zu essen. Wenn es draußen heiß ist, klappt das für meine Verdauung sehr gut und ich kann ruhig mit einem kühlen Frühstück starten. Sobald aber die frische Morgenluft über´s Land streicht, ist für mich Schluss damit. Im Herbst gibt es für mich nichts leckereres als ein warmes Frühstück.

Porridge (oder auf gut deutsch: Getreidebrei – klingt aber nur halb so fancy) im Ayurveda Stil kommt dann auf den Tisch. Diese morgendliche Köstlichkeit ist ganz leicht zuzubereiten, gibt Energie für den Tag und belastet unsere Verdauung nicht zu sehr. Porridge geht immer und man hat unendlich viele Möglichkeiten. Wenn man die saisonale Früchtevielfalt ausnutzt, kann man sich ein abwechslungsreiches Frühstück auf den Tisch zaubern.

Wie das geht? Bleib kreativ und du wirst dich nicht davon satt essen!

 

Das kleine Einmaleins der Porridge Zubereitung

Getreidebasis

Ob Hafer-, Reis-, Hirse-, Quinoaflocken, Amaranth, Dinkel oder Buchweizen. Nimm das worauf du Lust hast.

Wenn du eine richtig nährendes Frühstück möchtest, dann greife gerne zu Haferflocken. Manchmal haben wir Lust auf etwas Leichteres, da eignen sich dann Hirse- oder Reisflocken besonders gut. Du kannst anstelle der Getreideflocken auch das ganze Korn verwenden. Denk daran, dass du es etwas länger kochen musst.

Superfood Power

Na klar, was wäre ein Porridge ohne “Superfood”. Für den extra Ballaststoffanteil gebe ich gerne einen Löffel Lein-, Chia-oder Flohsamen dazu. Für den besonderen Geschmack kannst du etwas Erdmandelmehl oder auch Braunhirse dazu geben. Das macht das Porridge besonders cremig und gibt ihm eine extra nussige Note.

Gewürze für den Kick

Damit das Porridge richtig ayurvedisch wird, dürfen Gewürze auf keinen Fall fehlen. Zimt, Kurukuma, schwarzer Pfeffer, Kardamom und Piment dürfen bei mir nie fehlen. Auch Vanille, Süßholz oder Nelken geben dem Getreidebrei eine besondere Note. Probier einfach was dir schmeckt und tob dich aus!

Flüssigkeit für die Konsistenz

Damit das Ganze auch ein cremiger Brei wird, benötigen wir natürlich etwas Flüssigkeit. Hier mische ich meist einen Teil Wasser mit einem Teil Pflanzen- oder Nussmilch. Auch hier sind dir keine Grenzen gesetzt. Hafer-, Cashew-, Mandel-, Dinkel-, Reis-, Kokos- oder Sojadrink. Am besten selbstgemacht und ohne zusätzliche Süßstoffe!

Süßes Früchtchen

Äpfel, Birnen, Quitten oder Pflaumen. Im Herbst gibt es schmackhaftes regionales Obst, das man super als Kompott verarbeiten kann und dann als Topping für das Porridge nutzt. Aber auch Feigen oder Kaki sind tolle Herbstfrüchte. Achte darauf, dass das Obst leicht gedünstet ist, dann ist es leichter verdaulich.

Als Topping kannst du dann noch Nüsse, Samen, Kokosflocken, Nussmus oder auch gerne etwas Honig oder Ahornsirup über dein Porridge streuen. Ganz nach deinem Geschmack.

 

Zubereitung

Zuerst die Gewürze in etwas Fett anrösten. Hier eignen sich am besten Ghee oder Kokosöl. Achte darauf, dass du ganze Gewürzkörner verwendest. Wenn die Gewürze schon gemahlen sind, am besten erst im 2. Schritt (nach den Getreideflocken) dazu geben, da diese recht schnell anbrennen können.

Dann die Getreideflocken dazu geben und in der doppelten Menge Flüssigkeit köcheln lassen. Wenn du ganze Getreidekörner nimmst, dauert die Kochzeit einige Minuten länger.

Während das Porridge vor sich hinkocht, kannst du die Früchte schneiden und dünsten. Die Nüsse und Samen klein hacken und optional anrösten, oder einfach alles mitkochen. Das sieht dann vielleicht nicht ganz so hübsch aus, schmeckt aber genauso gut.

Wenn dein Porridge die gewünschte Konsistenz hat, in eine Schale geben, mit weiteren Toppings dekorieren und warm genießen!

Du möchtest mal was besonderes ausprobieren? Anstelle der Früchte eignen sich auch Kürbis, Süßkartoffel oder Karotte sehr gut für eine süßlich – herzhafte Variante.

Genieße den Herbst und nutze die letzten Sonnenstunden!

Gut zu Wissen: Viele von uns essen morgens gerne ein Müsli mit Joghurt und Früchten. Doch die Kombination aus Fruchtzucker, Milchzucker und dem stärkehaltigen Getreide kann Gärungsprozesse in Gang bringen und zu Blähungen und Völlegefühl führen. Daher ist es empfehlenswert, Getreide in Kombination mit tierischer Milch und rohen Früchten zu meiden, wie wir es vom klassischen Müsli kennen. Die gekochte Variante mit Pflanzenmilch ist hier eine optimale und leicht verdauliche Alternative.

Weiteres Balanced Food

Ayurveda Basics

 

 

Newsletter Anmeldung

Melde dich für meinen Newsletter an und erfahre alles Neue rund um Ayurveda

Jetzt anmelden und kostenlosen Modern Ayurveda Detox Plan holen!

Du hast dich erfolgreich angemeldet.

Pin It on Pinterest

Share This