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Adaptogene, Zero Waste Küche & CBD

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich ein großer Fan von Ayurveda bin, aber auch allgemein das Thema Gesundheit meine Leidenschaft ist.

Daher möchte ich heute einen Überblick geben, was gerade in der Gesundheitswelt so los ist und welche Gesundheitstrends uns in diesem Jahr erwarten werden.

Ayurveda wird Mainstream

Besonders freut mich zu sehen, dass Ayurveda, insbesondere die ayurvedische Küche immer mehr von der breiten Masse wahrgenommen und akzeptiert wird.

Der ganzheitliche Ansatz von Mindful Eating wird hip. Man merkt dass unsere Gesellschaft die Nase voll hat von eingeschränkten Diäten, die nicht funktionieren und von den über drüber komplizierten Superfood Rezepten. Ayurveda kommt hier mit seinem Ansatz den Mensch als Individuum zu sehen, Achtsamkeit und Bewusstsein für den eigenen Körper zu fördern und auch flexibel für den Einzelnen zu sein genau richtig.

Das Thema Ayurveda und traditionelle Medizin bringt mich gleich zum nächsten Trend.

Adaptogene überall

Das Wort Adaptogene ist die Bezeichnung für “Verbindungsstücke (Adapter)” zwischen der Außenwelt und dem eigenen Körper. Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die dem Körper durch unterschiedliche Wirkungen helfen sollen, sich Stresssituationen anzupassen (adaptieren). Gleichzeitig stärken sie den Körper und verleihen ihm neue Energie. Im Grunde genommen ist der Begriff Adaptogen nur ein trendigerer Begriff für Heilpflanzen.

 

Trendige Heilpflanzen für mehr Energie und ewige Jugend

 

Adaptogene wirken ganzheitlich, also nicht nur in Teilbereichen des Körpers, sondern im ganzen Körper.

Adaptogene können als Tee, in Pulverform oder in Kapselform eingenommen werden. Altbewährtes wie Johanniskraut oder Ginseng bekommt in letzter Zeit Gesellschaft von Reishi (Pilz mit Anti-Aging Wirkung) Ashwaganda (Schlafbeere, sehr beliebt im Ayurveda gegen Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, Stress, aber auch bei Nervosität und Bluthochdruck) & Co.

Wer sich dazu entscheidet Adaptogene in den eigenen Lifestyle mit einzubauen, sollte sich vor ab auf jeden Fall von einem Experten beraten lassen.

Hanf ist das aktuelle Superfood

Hanfsamen, Hanfmilch, Hanfjoghurt kennt man ja schon länger. Als hochwertige pflanzliche Proteinquelle ist Hanf mittlerweile nicht nur bei Veganern beliebt. Als ich das erste Mal vor etwa drei Jahren angefangen hab mich dafür zu interessieren musste ich noch ganz tief ins Internet eintauchen um einen Anbieter zu finden, der nicht in den USA oder Australien sitzt. Mittlerweile hat aber bereits jeder besser sortierte Biomarkt oder Reformhäuser die typischen Hanfprodukte im Sortiment. Auch wenn es nicht ganz so leicht ist wie andere pflanzliche Alternativen vor allem im Kühlbereich zu finden.

 

CBD macht nicht high.

 

Was neu ist? CBD immer und überall. CBD Öl & Co überschwemmen gerade den Markt. CBD (Cannabidiol) ist eine chemische Verbindung der Hanf-Pflanze und im Gegensatz zum bekannteren THC nicht psychoaktiv.

Die Gefahr das man davon high wird ist nicht gegeben. Auch wenn die Hersteller diverser CBD Produkte gerne mit der Assoziation spielen indem sie das bekannt Hanfblatt prominent auf den Verpackungen platzieren. 🙂

CBD hat eine positive Wirkung auf chronische Schmerzen, wirkt entzündungshemmend und beruhigend.

Ich selbst habe noch keine Erfahrung mit CBD und daher kann ich deren Wirkung weder bestätigen noch etwas gegenteiliges behaupten. Eine meines Erachtens gute Zusammenfassung zum Thema findest du hier.

 

Darmgesundheit

Als ich vor ein paar Jahren das Buch “Darm mit Charme” gelesen habe, wurde ich noch etwas schief angeschaut. Meine Reiselektüre während eines Südamerika Urlaubs war damals so exotisch wie die Gegenden die wir erkundeten. 

 

Du bist was du verdaust. (Ayurvedische Weisheit)

 

Mittlerweile ist die Bedeutung einer gesunden Verdauung bekannt. Im Ayurveda gilt der Grundsatz, du bist nicht was du isst, sondern was du verdaust.

Nahrungsmittel für eine gesunde Verdauung sind zwar immer noch ein Randthema. Das wird sich 2019 definitv ändern. 

Dafür eine kurze Unterscheidung der beiden wichtigsten Begriffe in diesem Zusammenhang.

 

Probiotika lieben Präbiotika

 

Probiotika sind nützliche Bakterien, die in unseren Verdauungstrakten leben. Präbiotika sind die Lebensmittel, die diese Bakterien essen. Gemeinsam bieten sie eine Reihe nützlicher gesundheitlicher Vorteile.

Probiotische Lebensmittel enthalten diese Mikroorganismen wie z.B. Milchsäurebakterien.

Zusätzlich zur täglichen Dosis probiotischer Lebensmittel wie fermentiertem Gemüse, Kefir oder Joghurt, gehört mittlerweile natürlich auch das Glas Kombucha. (So kannst du Kombucha selber machen).

Vor allem in der japanischen Küche sind probiotische Lebensmittel nicht untypisch. Ein Teller Misosuppe ist schmackhaft und schmeichelt dem Darm. Kennst du Natto? Auch diese japanische Spezialität aus fermentierten Sojabohnen ist probiotisch und fördert zusätzlich die Produktion und Aufnahme des wichtigen Vitamin K.

Zu den präbiotischen Lebensmitteln zählen Blattgemüse, Artischocken, Topinambur oder Chicorée.

Wer es etwas  exotischer mag greift zu Mikroalgen wie Spirulina oder Chlorella. Diese fördern nämlich unsere Darmbakterien und haben somit eine positive Auswirkung auf die Darmflora.

 

Multifunktionale Zimmerpflanzen

 

Aber auch unsere Zimmerpflanzen können unserer Darmgesundheit nutzen. Das Gel der Aloe Vera auf der Fensterbank kannst du nicht nur auf deine Haut schmieren. Mische das Gel in deinen Smoothie und unterstütze deinen Darm.

 

Regionalität und Zero Waste Cooking

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit wird uns auch in diesem Jahr wieder beschäftigen.

Regionalität und Qualität bei unserem Essen sind ebenso relevant wie das Thema Lebensmittelverschwendung. Rezepte für eine Zero Waste Küche finden großen Anklang und werden immer beliebter.

Dafür kann ich dir auch das Buch Zero Waste Küche von Sophia Hoffmann ans Herz legen. (not sponsored). 

Meine eigenen Tipps gegen Lebensmittelverschwendung findest du hier.

 

Mit diesem Wissen steht einem gesunden Jahr 2019 ja nichts mehr im Wege. Egal ob du den einen oder anderen Trend auch ausprobieren möchtest. Mach das was für dich passt und womit du dich wohl fühlst!

 

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