Das Thema Minimalismus ist mittlerweile in aller Munde. Bücher wie wir zum hippen Minimalisten werdenm gibt es mittlerweile wie Sand am Meer in jeder Buchhandlung zu finden. Tausende Blogs beschäftigen sich damit, wie wir richtig ausmisten und so unser Leben auf die Reihe bekommen sollen.

Aber ist dieses ganze Minimalismus Konzept wirklich die Antwort auf unser chaotisches Leben? Durch ein einfacheres Leben schaffen wir jedenfalls Ordnung und konsumieren weniger. Aber macht diese äußerliche Einfachheit wirklich glücklicher?

 

Einfach glücklich 

Die Glücksforschung ist der Meinung, dass äußere Ordnung durchaus zur inneren Ruhe und Zufriedenheit beiträgt. Auch wenn das stimmt ist es doch durchaus sinnvoll, sich mehr auf die innere Ruhe zu fokussieren, als nur äußerlich Ordnung zu schaffen.  Durch ein ruhiges Innenleben, schaffen wir es nämlich auch bei äußerlichem Chaos ruhig zu bleiben, und seien wir ehrlich, genau das ist es doch was wir brauchen. Denn nur die Wenigsten von uns können in einem blitzeblanken Büro mit MacBook und Hipster Pflanze sitzen, und in Ruhe ihren Matcha Latte schlürfen.

Ich möchte dir heute ein paar Tipps mitgeben, wie du ganz einfach äußerlich, aber vor allem innerlich aufräumen kannst und so mehr Ruhe und Fokus in dein Leben bringen kannst.Besonders in den folgenden Bereichen ist es sinnvoll zurück zutreten und minimalistischer zu handeln.

 

Gewohnheiten etablieren

Wir alle sind Gewohnheitstiere. Warum ist das so? Weil es bequem und gefahrlos ist. Immer der gleiche Weg zur Arbeit, dieselbe Laufstrecke, derselbe Bäcker usw. Um neue  Gewohnheiten zu etablieren musst du es dir deshalb möglichst einfach machen. Ein typisches Beispiel – Sport.

Egal ob Fitnesstudio oder Laufstrecke. Es macht Sinn ein Studio oder eine Strecke in der Nähe auszusuchen. Denn je einfacher und unkomplizierter es ist dorthin zu kommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass du es regelmäßig tust.

 

Organisation schaffen – Minimalismus am Schreibtisch

Du möchtest endlich deinen Schreibtisch aufräumen und das unübersichtliche Chaos beseitigen? Damit du auch nach zwei Tagen noch Ordnung hast, ist es wichtig ein System zu schaffen, dass einfach einzuhalten ist.

Ordner mit 10 Unterkategorien sorgen nur dafür, dass du schnell wieder die Lust verlierst. Denn wer will schon lange überlegen in welchen Unterordnern der x-ten Version ein Dokument gehört. Das gilt sowohl für Papier als auch für deinen Desktop am PC.

 

Kommunikation – auf den Punkt gebracht

Ob im Studium, der Schule oder im Job. Wir kennen doch alle diese unglaublich langweiligen Power Point Präsentationen, bei denen man schon nach der dritten Folie alle 30 Sekunden auf die Uhr blickt und hofft, dass diese trockene Berichterstattung endlich ein Ende findet.

Auch hier gilt je simpler die Präsentation, desto besser. Kurz und auf den Punkt gebracht. Wenn man sich daran hält, verschwendet man weniger Zeit damit darüber zu sprechen was man tun sollte, und hat mehr Zeit es tatsächlich umzusetzen.

 

Entscheidungen treffen – kleine Auswahl

Du stehst jeden Tag vor diversen Entscheidungen. Bewusst und auch unbewusst. Was soll ich anziehen, was werde ich essen, welchen Film schaue ich usw. Fühlst du dich teilweise auch damit überfordert? Ich stehe regelmäßig eine halbe Stunde vor dem Schokoladenregal bis ich weiß welche Sorte es sein soll, am Ende ist es aber immer dieselbe! Aber der innere Kampf ist real! Kennst du, oder?

Wenn wir unsere Auswahlmöglichkeiten von vornherein reduzieren, fällt es und leicht Entscheidungen zu treffen, und unsere Gehirnleistung kann für wichtigere Dinge genutzt werden.

Ein wöchentlicher Essensplan erleichter uns den Wocheneinkauf im Supermarkt und ein einfaches Arbeitsoutfit in ein paar Variationen erspart uns den morgendlichen Kampf vor dem Kleiderschrank. Nicht umsonst trägt Mark Zuckerberg Jeans und T-shirt.

Die folgenden Tipps sollten dir einen kleinen Anstoß geben, damit du deine innere Ruhe findest und so auch dem äußeren Chaos die kalte Schulter zeigen kannst.

 

Lerne zu meditieren – Minimalismus im Kopf

Löse dich von unnötigen Gedanken in deinem Kopf. Schenke dir täglich 5 Minuten in Ruhe nur mit dir. Ob morgens oder abends vor dem Schlafen gehen. Sei ganz bei dir. Du wirst dich wundern wie klarer du dich danach fühlst.

 

Einfache Gerichte – Minimalismus am Teller

Mach dir einen Essensplan, was du in der nächsten Woche gerne essen möchtest. Versuche hier möglichst einfache Dinge auf den Speiseplan zu bringen. Es muss nicht immer eine fancy Budda Bowl sein. Essen kann lecker, gesund und einfach sein. Außerdem erspart dir das neben viel Zeit auch eine ganze Menge Geld.

 

Sortiere deinen Kleiderschrank

Das T-Shirt, das seit zwei Jahren unbenutzt in der hintersten Ecke des Kleiderschrankes herumlungert? Weg damit. Alles was du im letzten Jahr nicht getragen hast, kannst du verschenken oder spenden. Du wirst es sowieso nicht mehr anziehen. Du wirst dich wundern wie erleichtert du bist, wenn der Schrank nicht überquillt. Reduziere Accessoires und  Erinnerungsstücke auf ein Minimum. Wir horten Dinge oft weil Sie uns an eine schöne Zeit oder einen lieben Menschen erinnern. Diese Dinge sind aber nicht unsere Vergangenheit, sondern unsere Erinnerungen. Dafür benötigen wir keine Figuren aus Überraschungseiern, die wir mal zu unserem 10. Geburtstag geschenkt bekommen haben.

 

Reduziere den Medienkonsum – Bewusste Wahl

Anstelle deinen Geist mit sinnlosem scrollen und zappen zu füttern, lies ein ausgewähltes Buch oder noch besser, geh nach draußen. Nichts ist besser für den Geist als die Natur.

Wenn du den Wunsch hast mehr Ordnung in dein chaotisches Leben zu bringen, fange mit diesen kleinen Dingen an und denke daran, dass du vor allem deine innere Gelassenheit stärken solltest, denn das ist der Ort den nur DU gestalten kannst.

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